Fortbildung: Schematherapie – Einführung Basiscurriculum


Termin Details


Die Schematherapie ist ein integratives, schulenübergreifendes Psychotherapieverfahren
zur Behandlung komplexer, tiefgreifender psychischer Störungen. Sie verbindet verhaltenstherapeutische und psychodynamische Elemente und wird um Inhalte der Bindungsforschung und Neurobiologie ergänzt. Als Weiterentwicklung der kognitiven Verhaltenstherapie wird sie in der „dritten Welle“ der Verhaltenstherapie zugeordnet und konnte bereits in verschiedenen Wirksamkeitsstudien gute Effekte erzielen. Zentrale Therapieprinzipien sind das Konzept der begrenzten elterlichen Fürsorge, der Einsatz eines einheitlichen metakognitiven Modells zur Prozess- und Selbstregulation sowie die fokussierte Verwendung erlebnisaktivierender, kognitiver und übender Techniken. In diesem Seminar wird den Teilnehmer/-innen ein Überblick über die Inhalte und Methoden der Schematherapie nach Jeffrey Young vermittelt. Zudem sollen erste praktische Erfahrungen mit dieser Methode ermöglicht werden.
Der Workshop wird bei einer gewünschten Zertifizierung durch die ISST e. V. anerkannt.

Zielgruppe

Alle Fachkräfte, die mit Klienten mit chronisch und schwer behandelbaren Störungsbildern arbeiten

Referentin

Hannah Hoppe
Dipl.-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin
Supervisorin, Prüferin Schematherapie

Termin

26. und 27. August 2020
Jeweils 9 bis 16 Uhr

Zertifizierung

Die Fortbildung ist akkreditiert.
19 CME-Punkte (Kategorie C)

Kosten

340 Euro
Bitte begleichen Sie den Rechnungsbetrag nach Erhalt der Rechnung.

Veranstalter

Veranstalter und Veranstaltungsort ist das
LWL-Fort- und Weiterbildungszentrum (FWZ) in Warstein.