Fortbildung: Doppeldiagnose

Der Begriff Doppeldiagnose wurde zunächst hauptsächlich für das kombinierte Auftreten einer Schizophrenie und einer Abhängigkeitserkrankung verwendet. Mittlerweile sind Missbrauch und Abhängigkeit im Kontext verschiedenster psychischer Störungen beschrieben. Charakteristisch für jedwede dieser Kombinationen ist, dass die damit verbundenen Probleme vielschichtiger sind und eine Behandlung nur hilfreich ist, wenn beide Störungen in der Therapie Berücksichtigung finden. Zudem ist eine Annäherung von Suchtmedizinischen Sichtweisen und anderen psychotherapeutischen Strategien notwendig, um der komplexen Problematik Klientel gerecht werden zu können. Veränderungen bei den tradierten Behandlungsprinzipien sind dazu notwendig. In dem Seminar sollen verschiedene Varianten der Komorbidität von Abhängigkeitserkrankungen und anderen seelischen Störungen besprochen werden.

Dazu gehören:

  • die Kombination mit Schizophrenie,
  • die Kombination mit Angsterkrankungen,
  • die Kombination mit chronisch körperlichen Erkrankungen,
  • die Kombination mit depressiven Störungen,
  • die Kombination mit Persönlichkeitsstörungen

Für die jeweiligen Kombinationen werden im Seminar die Erscheinungsformen, die besonderen Problemstellungen und die Möglichkeit der Hilfe diskutiert.

Zielgruppe

Alle Berufsgruppen in der stationären und ambulanten psychiatrischen Versorgung

Referent

Dr. Ewald Rahn
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

Termin

21. August 2020
9 bis 16 Uhr

Kosten

150 Euro
Bitte begleichen Sie den Rechnungsbetrag nach Erhalt der Rechnung.

Veranstalter

Veranstalter und Veranstaltungsort ist das
LWL-Fort- und Weiterbildungszentrum (FWZ) in Warstein.

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