Fortbildung: Akzeptanz- und Commitment-Therapie ACT I


Termin Details


In der Akzeptanz- und Commitment-Therapie („ACT“) werden Patienten eingeladen, unangenehme innere Erlebnisse zu akzeptieren, anstatt gegen sie anzukämpfen und bei diesem Kampf das eigene Leben aus den Augen zu verlieren. Verhaltensweisen, die sich auf die Manipulation des eigenen Erlebens beziehen und auf Symptomreduktion oder die Beseitigung innerer Erlebnisse gerichtet sind, werden
abgebaut. Stattdessen werden wertgeschätzte, existentielle Lebensziele erarbeitet
und Patienten darin unterstützt, engagiert und entschlossen in diese Richtung zu
handeln.
Es geht dabei um die Paradoxie, dass uns oft erst die radikale Akzeptanz dessen,
was nicht verändert werden kann, in die Lage versetzt, die Dinge zu erkennen und
zu verändern, die wir tatsächlich verändern können. ACT geht weiterhin davon aus, dass rationale Analysen und Erklärungen eine wichtige Voraussetzung für psychische Krankheiten darstellen und deshalb für die Behandlung oft wenig hilfreich sind. Aus diesem Grund wird überwiegend mit Metaphern, natürlichen Paradoxien und erlebnisorientierten Methoden gearbeitet.

Ihr Gewinn

Der Workshop ist praxisorientiert und führt anhand vieler praktischer Übungen in die Grundlagen der ACT ein.

Zielgruppe

Fachkräfte im psychiatrischen, psychotherapeutischen, sozialen und pflegerischen Bereich

Referent

Dr. med. Rainer Sonntag
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

Termine

22. und 23. April 2021
Jeweils 9 bis 16 Uhr

Kosten

Frühbucherpreis: 330 Euro
bei Buchungen nach dem 23.Januar 2021: 350 Euro

Zertifizierung

CME-Punkte sind beantragt
(Kategorie C).