Fachtagung: Alles ambulant oder was?

Die psychiatrische Akutbehandlung in der Lebenswelt der Patientinnen und Patienten außerhalb des Alltags einer Klinik (stationsäquivalente Behandlung, StäB) stellt Professionelle wie auch Personalverantwortliche vor neue Herausforderungen: „Welche Kompetenzen müssen wir entwickeln, um die zukünftigen Anforderungen zu bewältigen – und wie gelingt uns das am besten?“

Psychiatrische Krankenhäuser und alle anderen Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens stehen mit der Einführung des Deutschen Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen (DQR, 2013) vor einer ähnlichen Aufgabe: Wie lassen sich Personalarbeit, Personalgewinnung und Personalentwicklung vor dem Hintergrund einer konsequenten Kompetenzorientierung in der beruflichen Bildung und Qualifizierung entsprechend ausrichten und verzahnen? Und wo liegt die Schnittmenge zwischen fachlich neuen Anforderungen und den vorhandenen fachlichen und personalen Kompetenzen?

Insbesondere die psychiatrischen Krankenhäuser müssen sich im Rahmen von Personal- und Organisationsentwicklung sowie Wissensmanagement mit der Erbringung von stationsäquivalenten Leistungen umstellen, ausprobieren und weiterentwickeln.

Am Beispiel der häuslichen Versorgung von (akutpsychiatrischen) Patientinnen und Patienten vermittelt die Fachtagung erste praktische und betriebliche Erfahrungen zum Umgang mit Kompetenzen und zeigt Umsetzungsmöglichkeiten auf.

Anknüpfend an die erste Fachtagung, die Einflüsse und Auswirkungen stationsäquivalenter Behandlungsangebote thematisiert, stellt diese Fachtagung die Kompetenzorientierung und deren Chancen in der Personalarbeit in den Mittelpunkt. Sie richtet sich an Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Gesundheits- und Sozialwesens sowie Personalverantwortliche und an Interessierte aus Bildungseinrichtungen.

Informieren Sie sich in den verschiedenen Vorträgen zu diesem hochaktuellen Thema und bringen Sie eigene Erfahrungen in die vertiefenden Workshops ein.

Wir freuen uns auf Ihr Interesse und Ihre Teilnahme!

Monika Seewald
Pflegedirektorin
LWL-KLinik Paderborn

Magnus Eggers
Pflegedirektor
LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein

Termine

24. Januar 2019
LWL-Klinik Paderborn

9 bis ca. 16.30 Uhr

Programmablauf Teil I

8.30 Uhr Anmeldung, Steh-Café
9.00 Uhr Begrüßung und Moderation
Monika Seewald
Magnus Eggers
9.10 Uhr Einführung: Kompetenzbasiertes Bildungsmanagement als ein Kristallisierungspunkt der Personalentwicklung
Prof. Dr. Meinolf Noeker
9.30 Uhr Der deutsche Qualifikationsrahmen und Kompetenzfeststellungsverfahren
Prof. Dr. Peter Dehnbostel
10.20 Uhr Kompetenzorientierung in der Personalentwicklung
Dr. Stefanie Hiestand
11.10 Uhr Pause
11.30 Uhr Herausforderungen der Arbeitsgestaltung und Arbeitsorganisation der
stationsäquivalenten Behandlung und die dafür notwendigen Kompetenzen
Martin Holzke
12.00 Uhr Anforderungs- und Kompetenzprofile für eine stationsäquivalente Behandlung am Beispiel der Gerontopsychiatrie
Rita Wächter
12.30 Uhr Mittagspause
13.15 Uhr Workshoprunde I (Workshop 1-6)
14.15 Uhr Pause
14.30 Uhr Workshoprunde II (Workshop 1-6)
15.15 Uhr Expertenrunde: Kompetenzorientierte Personalentwicklung – Chancen und
Herausforderungen für die Zukunft, offene Fragestellungen
16.00 Uhr Abschlussplenum

Workshops

Workshop 1
Der Clash der Generationen?! Auf welche Veränderungen müssen sich (soziale) Einrichtungen einstellen?
Dr. Stefanie Hiestand

Workshop 2
Anerkennung von informell und nicht formal erworbenen Kompetenzen
Prof. Dr. Peter Dehnbostel

Workshop 3
Personalentwicklungsinstrumente aus den Perspektiven Management, mittleres Management und Personalabteilung
Kerstin Albrecht, Astrid Pittig, Monika Seewald

Workshop 4
Praxisnah arbeitsfeldbezogene Kompetenzen (StäB)
beurteilen mit Verhaltensankern
Christel Nolan, Rita Wächter

Workshop 5
Praktische Erfahrungen mit der stationsäquivalenten
Behandlung in der allgemeinen Psychiatrie und
Gerontopsychiatrie
Martin Holzke, Dr. Beate Joachimsmeier

Workshop 6
Kompetenzorientierung in den Gesundheitsberufen:
Anforderungen an Aus-, Fort- und Weiterbildung
Wolfram Gießler

Kosten

90 € inklusive Tagungsunterlagen und Verpflegung.

50% Ermäßigung für Beschäftigte der LWL-Kliniken Lippstadt, Warstein und Paderborn sowie Studenten, Auszubildende und ehrenamtlich Tätige.

Die Rechnungsstellung erfolgt zwei Wochen vor der Veranstaltung. Bei später eingehenden Abmeldung entfällt eine Rückzahlung. Bitte überweisen Sie den Rechnungsbetrag erst nach Rechnungserhalt.

Referenten/-innen

Kerstin Albrecht, M.A.
Pflegerische Leitung Behandlungszentrum West, LWL-Klinik Paderborn

Prof. Dr. Peter Dehnbostel
Technische Universität Dortmund

Magnus Eggers
Pflegedirektor, LWL-Kliniken Lippstadt und Warstein

Wolfram Gießler
BiG – Bildungsinstitut im Gesundheitswesen Essen

Dr. Stefanie Hiestand
Leibniz Universität Hannover

Martin Holzke
Pflegedirekor, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universität Ulm, Klinik Weissenau, ZfP Südwürttemberg

Dr. Beate Joachimsmeier
Chefärztin der Abteilung Gerontopsychiatrie/Soziotherapie, LWL-Klinik Paderborn

Prof. Dr. Meinolf Noeker
LWL-Krankenhausdezernent, Münster

Christel Nolan, BScN
ESF-Projekt, LWL-Klinik Paderborn

Astrid Pittig
Teamleitung Personalabteilung, LWL-Klinik Paderborn

Monika Seewald
Pflegedirektorin, LWL-Klinik Paderborn

Rita Wächter
ESF-Projekt, LWL-Klinik Paderborn

Zertifizierung

Zertifizierung: Die Zertifizierung der Veranstaltung bei der Ärztekammer Westfalen-Lippe wurde beantrag

Flyer

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Tagungsort

LWL-Klinik Paderborn
Mehrzweckhalle, Gebäude 07
Agathastraße 1
33098 Paderborn

Parkmöglichkeiten

enn Sie mit dem Auto anreisen, empfehlen wir Ihnen auf dem Parkplatz Paderhalle/Maspernplatz (Heiersmauer 47, 33098 Paderborn) zu parken.

Kontakt / Ansprechpartner

LWL-Klinik Warstein
LWL-Fort- und Weiterbildungszentrum
Franz-Hegemann-Str. 23, 59581 Warstein
Telefon 02902 82-1061 oder -1064
Telefax 02902 82–1069
info@lwl-fortbildung-warstein.de

Anmeldung

Persönliche Daten

Rechnungsempfänger

Ich bin Mitarbeiter/-in der LWL-Kliniken Lippstadt/Warstein (Fortbildungsantrag ist gestellt.)Ich bin externe/-r Teilnehmer/-in. Die Teilnahmegebühr wird von meinem Arbeitgeber getragen.Ich bin Selbstzahler. Die Teilnehmergebühr trage ich selbst.Die Fortbildung wird gefördert (z. B. NRW-Bildungsscheck). Nachweis dazu wird im Original vorgelegt. Es gelten die jeweiligen Bestimmungen.

Details zur Veranstaltung


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